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Simulation: Wirtschaftspolitik bei absoluter Mehrheit – Parteienvergleich

Arbeitspapier eines wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstituts (Szenarioanalyse)


0. Grundsätzliche Kennzeichnung der gesamten Analyse

[Spekulation] Dieses gesamte Dokument ist ein hypothetisches Szenario. Mit Ausnahme der unter „Verifizierte Grundlage" gekennzeichneten Programminhalte ist KEINE Aussage über die Indikatorentwicklung verifizierbar.

Ich kann Folgendes nicht verifizieren:

  • Den Ausgang einer zukünftigen Bundestagswahl.
  • Dass eine einzelne Partei eine absolute Mehrheit erhält. [Verifiziert] In der Geschichte der Bundesrepublik hat keine Partei allein jemals die absolute Mandatsmehrheit über eine volle Legislaturperiode regiert (einzige absolute Stimmen-/Mandatsmehrheit: CDU/CSU 1957, danach dennoch Koalition). Das hier modellierte Szenario ist also bereits in seiner Prämisse kontrafaktisch.
  • Ob Wahlprogramminhalte tatsächlich und unverändert in Gesetzgebung übersetzt würden (Verfassungsrecht, Bundesrat, EU-Recht, Bundesverfassungsgericht, internationale Verträge setzen Grenzen, die ich im Einzelfall nicht abschließend beurteilen kann).
  • Reaktionen von EZB, Finanzmärkten, Handelspartnern, Tarifparteien.
  • Quantitative Größenordnungen einzelner Indikatoren. Ich gebe daher keine konkreten Prozentzahlen als Prognose an, sondern ausschließlich qualitative Richtungstendenzen mit Unsicherheitsangabe.

Alle Aussagen zu Indikatoren sind mit [Schlussfolgerung] (theoriegeleitete Ableitung aus dem Programm) oder [Spekulation] (geringe Bestimmtheit) markiert. „[Schlussfolgerung]"-Aussagen beruhen auf beobachteten Mustern der ökonomischen Theorie und wirtschaftshistorischen Erfahrung, nicht auf einer verifizierbaren Prognose des konkreten Falls.


1. Methodik

  • Verifizierte Grundlage: Die zugeschriebenen Programmpositionen stammen aus den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2025 bzw. deren Aufbereitungen (u. a. LBBW Research, FES-Synopse, KPMG-Steueranalyse, deutschland.de, Landeszentralen für politische Bildung). Diese Positionen sind [Verifiziert] im Sinne von „so im Programm bzw. in seriösen Aufbereitungen dokumentiert" – nicht im Sinne von „wird so umgesetzt".
  • Modelllogik der Ableitung: Standard-Wirkungskanäle der Makroökonomik (Fiskalmultiplikator, Angebots- vs. Nachfragepolitik, Außenhandelselastizitäten, Verteilungswirkung von Steuern, Erwartungs-/Vertrauenseffekte). Diese Kanäle sind in der Forschung umstritten in ihrer Stärke; daher die durchgängige Kennzeichnung.
  • Zeithorizont: Eine Legislaturperiode (≈ 4 Jahre).
  • Was diese Analyse NICHT ist: keine Wahlempfehlung, keine Bewertung der Wünschbarkeit von Zielen, keine politische Aussage. Die Programmziele werden so dargestellt, wie die jeweilige Partei sie selbst vertritt.

2. Verifizierte Programm-Grundlage (Kurzprofil je Partei)

[Verifiziert] – dokumentierte Kernpositionen (Bundestagswahl 2025):

Partei Fiskalregel Steuern Arbeitsmarkt/Sozial Energie/Klima EU/Außen
AfD Schuldenbremse strikt halten, Ausgaben kürzen Einkommensteuer senken, Kapitaleinkünfte entlasten, Grund-/Erbschaft-/CO₂-Abgabe abschaffen Sozialausgaben/Migrationskosten senken Klimaschutzmaßnahmen beenden EU-Beiträge kürzen, EU-skeptisch
Grüne Schuldenbremse-Ausnahmen/Investitionsfonds Höhere Besteuerung hoher Einkommen/Vermögen, Umverteilung Mindestlohn 15 €, soziale Abfederung Großinvestitionen Klima/Netze Pro-EU, regelorientiert
CDU/CSU Schuldenbremse halten Steuern senken, Rest-Soli weg, Vermögensteuer ablehnen, Erbschaftsteuer entlasten, steuerfreie Überstunden Angebotsorientiert, „Agenda 2030", Bürokratieabbau Technologieoffen Pro-EU, wettbewerbsorientiert
SPD Schuldenbremse modifizieren (Investitionsausnahme), Deutschlandfonds 95 % entlasten, „Milliardärssteuer"/Mindeststeuer Superreiche, Erbschaftsteuerreform, Soli halten Mindestlohn 15 €, Made-in-Germany-Bonus Investitionsgetrieben Pro-EU
Linke Schuldenbremse abschaffen Starke Vermögensbesteuerung, MwSt auf Grundnahrungsmittel auf 0, 200-Mrd-Investitionsprogramm Mindestlohn 15 €, deutliche Sozialausweitung Hohe öffentliche Investitionen EU-kritisch von links
FDP Schuldenbremse halten Soli komplett abschaffen, „Tarif auf Rädern", KMU-Entlastung, Vermögensteuer ablehnen Angebotspolitik, Aktivierung Marktbasiert Pro-EU, marktliberal

Quellenlage zu einzelnen AfD-Programmdetails ist teils unscharf (mehrere Aufbereitungen weisen darauf hin, dass die finale 2025-Fassung nicht durchgehend öffentlich zugänglich war). [Unverifiziert] für AfD-Detailpunkte mit dünner Quellenlage.


3. Szenarien je Partei (absolute Mehrheit, je 10 Indikatoren)

Legende Richtung: ↑ tendenziell steigend · ↓ tendenziell sinkend · → eher stabil · ⇅ ambivalent/unbestimmt. Jede Zeile ist [Schlussfolgerung] sofern nicht anders markiert. Keine Zahlenprognose – Richtung und Unsicherheit nur.

3.1 AfD (absolute Mehrheit)

  1. Wirtschaftswachstum — [Spekulation] ⇅. Steuerentlastung könnte Angebotsimpuls geben; gegenläufig wirken [Schlussfolgerung] starke Ausgabenkürzungen (negativer Fiskalimpuls) und vor allem [Spekulation] erhebliche Unsicherheits-/Vertrauenseffekte aus EU-skeptischer Ausrichtung. Nettowirkung nicht bestimmbar; Abwärtsrisiko durch Integrations-/Handelsunsicherheit.
  2. Arbeitslosenquote — [Spekulation] ⇅/↑. Fiskalkonsolidierung dämpft kurzfristig Beschäftigung; Außenhandelsunsicherheit belastet Exportbranchen.
  3. Inflation — [Schlussfolgerung] ↓ binnenwirtschaftlich (restriktive Fiskalpolitik), aber [Spekulation] ↑-Risiko, falls Währungs-/EU-Unsicherheit zu Abwertungs-/Importpreiseffekten führt.
  4. Kaufkraft des Euro — [Spekulation] ⇅. Geldpolitik liegt bei der EZB, nicht beim Bund; ich kann eine Kaufkraftrichtung nicht verifizierbar ableiten. Risiko über Wechselkurskanal.
  5. Vermögens-/Einkommensungleichheit — [Schlussfolgerung] ↑. Entlastung von Kapitaleinkünften und Wegfall Erbschaftsteuer wirken regressiv; Kürzung von Sozialausgaben verstärkt dies.
  6. Exportvolumen — [Schlussfolgerung] ↓-Risiko. [Spekulation] EU-/Binnenmarkt-skeptische Signale sind für eine stark exportabhängige Volkswirtschaft ein zentrales Abwärtsrisiko; Größenordnung nicht bestimmbar.
  7. Binnennachfrage — [Schlussfolgerung] ↓. Ausgabenkürzungen und Unsicherheit dämpfen; Steuerentlastung wirkt teilweise gegen.
  8. Wechselkurs EUR/CHF — [Spekulation] EUR ↓ (CHF-Aufwertung). Sicherer-Hafen-Logik bei politischer/Integrations-Unsicherheit. Wechselkursprognosen sind grundsätzlich nicht verlässlich verifizierbar.
  9. Insolvenzquote — [Schlussfolgerung] ↑. Nachfrageschwäche + Unsicherheit + reduzierte staatliche Stützung.
  10. Politikverdrossenheit — [Spekulation] ⇅. Bei Wählerschaft der Partei ggf. ↓; gesamtgesellschaftlich/bei Gegnern ↑ bei polarisierender Umsetzung. Nicht verifizierbar.

3.2 Bündnis 90/Die Grünen (absolute Mehrheit)

  1. Wirtschaftswachstum — [Schlussfolgerung] ⇅/↑ kurzfristig durch kreditfinanzierte Investitionen (positiver Multiplikator); [Spekulation] mittelfristig abhängig davon, ob Investitionen produktivitätswirksam sind.
  2. Arbeitslosenquote — [Schlussfolgerung] ↓ in investitions-/transformationsnahen Sektoren; ⇅ in energieintensiven Branchen.
  3. Inflation — [Schlussfolgerung] ↑-leicht möglich (Nachfrageimpuls, Transformationskosten); Unsicherheit hoch.
  4. Kaufkraft des Euro — [Spekulation] ⇅. Primär EZB-bestimmt; nicht aus Programm ableitbar.
  5. Vermögens-/Einkommensungleichheit — [Schlussfolgerung] ↓. Höhere Besteuerung hoher Einkommen/Vermögen + Umverteilung + Mindestlohn 15 €.
  6. Exportvolumen — [Spekulation] ⇅. Energiekosten/Transformationskosten als Risiko, „grüne" Leitmärkte als Chance; Saldo unbestimmt.
  7. Binnennachfrage — [Schlussfolgerung] ↑. Mindestlohnerhöhung + Umverteilung zu höherer Konsumquote + öffentliche Investitionen.
  8. Wechselkurs EUR/CHF — [Spekulation] →/⇅. Kein starker, eindeutig ableitbarer Kanal. Nicht verlässlich prognostizierbar.
  9. Insolvenzquote — [Spekulation] ⇅. Stützung durch Investitionsnachfrage vs. Belastung energieintensiver Betriebe.
  10. Politikverdrossenheit — [Spekulation] ⇅. Abhängig von Umsetzungstempo/Verteilungskonflikten. Nicht verifizierbar.

3.3 CDU/CSU (absolute Mehrheit)

  1. Wirtschaftswachstum — [Schlussfolgerung] ↑-Tendenz möglich über Angebotsseite (Steuersenkung, Bürokratieabbau); [Spekulation] gedämpft durch gleichzeitige Schuldenbremse (begrenzter fiskalischer Spielraum).
  2. Arbeitslosenquote — [Schlussfolgerung] ↓-Tendenz bei Investitions-/Beschäftigungsanreizen; Unsicherheit hoch.
  3. Inflation — [Schlussfolgerung] → eher stabil/leicht ↓ (keine starke fiskalische Expansion).
  4. Kaufkraft des Euro — [Spekulation] ⇅. EZB-bestimmt.
  5. Vermögens-/Einkommensungleichheit — [Schlussfolgerung] ↑-leicht. Soli-Abbau/Erbschaftsteuerentlastung entlasten obere Einkommen relativ stärker; Gegeneffekte über Beschäftigung möglich.
  6. Exportvolumen — [Schlussfolgerung] →/↑. Wettbewerbsorientierung, EU-Stabilität als stützender Faktor.
  7. Binnennachfrage — [Schlussfolgerung] →/↑-leicht. Steuerentlastung breiter Schichten vs. begrenzte staatliche Impulse.
  8. Wechselkurs EUR/CHF — [Spekulation] →. Eher Kontinuität, geringe Unsicherheitsprämie. Nicht verlässlich prognostizierbar.
  9. Insolvenzquote — [Schlussfolgerung] →/↓-leicht bei verbesserter Standortpolitik; unbestimmt.
  10. Politikverdrossenheit — [Spekulation] →. Kontinuitätsorientiert; Effekt unbestimmt, nicht verifizierbar.

3.4 SPD (absolute Mehrheit)

  1. Wirtschaftswachstum — [Schlussfolgerung] ↑ kurz-/mittelfristig durch Deutschlandfonds/Investitionsausnahme (Nachfrage- und Investitionsimpuls); [Spekulation] abhängig von Effizienz der Mittelverwendung.
  2. Arbeitslosenquote — [Schlussfolgerung] ↓-Tendenz (öffentliche Investitionen, Beschäftigungsförderung).
  3. Inflation — [Schlussfolgerung] ↑-leicht (Nachfrageimpuls, Mindestlohn-Zweitrundeneffekte); Unsicherheit hoch.
  4. Kaufkraft des Euro — [Spekulation] ⇅. EZB-bestimmt.
  5. Vermögens-/Einkommensungleichheit — [Schlussfolgerung] ↓. Entlastung 95 %, Belastung Spitzenvermögen, Mindestlohn 15 €.
  6. Exportvolumen — [Schlussfolgerung] →/↑-leicht via Industriepolitik („Made in Germany"-Bonus); Saldo unbestimmt.
  7. Binnennachfrage — [Schlussfolgerung] ↑. Mindestlohn + breite Entlastung + öffentliche Investitionen.
  8. Wechselkurs EUR/CHF — [Spekulation] →. Kein starker eindeutiger Kanal. Nicht verlässlich prognostizierbar.
  9. Insolvenzquote — [Schlussfolgerung] →/↓-leicht durch staatliche Nachfragestützung.
  10. Politikverdrossenheit — [Spekulation] ⇅. Nicht verifizierbar.

3.5 Die Linke (absolute Mehrheit)

  1. Wirtschaftswachstum — [Schlussfolgerung] ↑ kurzfristig durch großes Investitionsprogramm + Konsumstärkung; [Spekulation] mittelfristig abhängig von Investoren-/Kapitalmarktreaktion auf starke Umverteilung; Abwärtsrisiko über Investitionszurückhaltung.
  2. Arbeitslosenquote — [Schlussfolgerung] ↓ über öffentliche Programme; ⇅ falls private Investitionen zurückgehen.
  3. Inflation — [Schlussfolgerung] ↑ wahrscheinlicher (starker Nachfrageimpuls, Lohnanstieg) – gegenläufig: MwSt-Senkung auf Grundnahrungsmittel dämpft gemessene Inflation punktuell. Saldo unbestimmt.
  4. Kaufkraft des Euro — [Spekulation] ⇅. EZB-bestimmt; Risiko über Inflationsseite.
  5. Vermögens-/Einkommensungleichheit — [Schlussfolgerung] ↓ deutlich (stärkste Umverteilungsausrichtung im Vergleich).
  6. Exportvolumen — [Spekulation] ⇅/↓-Risiko. Mögliche Belastung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit über Lohn-/Kostenseite; nicht bestimmbar.
  7. Binnennachfrage — [Schlussfolgerung] ↑ stark. Umverteilung zu hohen Konsumquoten + Mindestlohn + öffentliche Ausgaben.
  8. Wechselkurs EUR/CHF — [Spekulation] EUR ↓-Risiko bei Kapitalmarktnervosität. Nicht verlässlich prognostizierbar.
  9. Insolvenzquote — [Spekulation] ⇅. Nachfrageschub stützt; Kostenanstieg/Investitionsklima belastet.
  10. Politikverdrossenheit — [Spekulation] ⇅. Nicht verifizierbar.

3.6 FDP (absolute Mehrheit)

  1. Wirtschaftswachstum — [Schlussfolgerung] ↑-Tendenz über Angebotsseite (Steuerentlastung, Deregulierung); [Spekulation] gedämpft durch Schuldenbremse + geringere staatliche Investitionsimpulse; Effekt kann verzögert eintreten.
  2. Arbeitslosenquote — [Schlussfolgerung] ↓-Tendenz bei verbesserter Investitions-/Arbeitsangebotsdynamik; Unsicherheit hoch.
  3. Inflation — [Schlussfolgerung] → eher stabil/↓ (keine fiskalische Expansion; „Tarif auf Rädern" wirkt auf Realbelastung, nicht direkt auf Preisniveau).
  4. Kaufkraft des Euro — [Spekulation] ⇅. EZB-bestimmt.
  5. Vermögens-/Einkommensungleichheit — [Schlussfolgerung] ↑-leicht/⇅. Soli-Abschaffung + keine Vermögensteuer entlasten obere Einkommen relativ stärker; „Tarif auf Rädern" entlastet breit gegen kalte Progression.
  6. Exportvolumen — [Schlussfolgerung] →/↑. Wettbewerbs-/standortorientiert, EU-stabil.
  7. Binnennachfrage — [Schlussfolgerung] →/↑-leicht. Steuerentlastung stützt Konsum; geringe Staatsnachfrage.
  8. Wechselkurs EUR/CHF — [Spekulation] →. Kontinuität, geringe Unsicherheitsprämie. Nicht verlässlich prognostizierbar.
  9. Insolvenzquote — [Schlussfolgerung] →/↓-leicht bei verbessertem Standort; unbestimmt.
  10. Politikverdrossenheit — [Spekulation] →/⇅. Nicht verifizierbar.

4. Vergleichende Gesamtübersicht (qualitativ)

[Schlussfolgerung] – Richtungstendenzen, keine Prognose. Alle Felder unter Vorbehalt von Abschnitt 0.

Indikator AfD Grüne CDU/CSU SPD Linke FDP
1 Wachstum ⇅ (Abwärtsrisiko) ⇅/↑ ↑-leicht ↑ (mit Risiko) ↑-leicht
2 Arbeitslosigkeit ⇅/↑ ↓-leicht ↓ (mit Risiko) ↓-leicht
3 Inflation ↓ (Risiko ↑) ↑-leicht ↑-leicht ↑ (uneindeutig) →/↓
4 Kaufkraft Euro ⇅ (Risiko)
5 Ungleichheit ↑-leicht ↓ deutlich ↑-leicht/⇅
6 Exportvolumen ↓-Risiko →/↑ →/↑-leicht ⇅/↓-Risiko →/↑
7 Binnennachfrage →/↑-leicht ↑ stark →/↑-leicht
8 EUR/CHF EUR ↓-Risiko →/⇅ EUR ↓-Risiko
9 Insolvenzquote →/↓-leicht →/↓-leicht →/↓-leicht
10 Politikverdross. →/⇅

Strukturelle Muster [Schlussfolgerung]: Programme mit Umverteilungsschwerpunkt (Linke, Grüne, SPD) wirken in der Theorie ungleichheitsmindernd und binnennachfragestärkend, mit Inflations-/Effizienzrisiken. Angebotsorientierte Programme (FDP, CDU/CSU) wirken theoretisch standort-/wachstumsfreundlich bei geringerer Umverteilung. Das AfD-Szenario ist im Vergleich am stärksten durch einen [Spekulation] EU-/Integrations-Unsicherheitskanal geprägt, der für eine exportabhängige Volkswirtschaft das größte Modell-Abwärtsrisiko trägt.


5. Wesentliche Einschränkungen (Korrektur-relevant)

  • Indikator 4 (Kaufkraft Euro) und Indikator 8 (EUR/CHF): Geldpolitik liegt bei der EZB, Wechselkurse sind multikausal. Ich kann hier keine verlässliche, partei-spezifische Ableitung treffen. Diese Zeilen sind durchgängig [Spekulation].
  • Indikator 10 (Politikverdrossenheit): politikwissenschaftlich nicht monokausal aus Wirtschaftspolitik ableitbar; durchgängig [Spekulation].
  • Absolute Mehrheit einer Einzelpartei ist die unrealistischste Einzelannahme des gesamten Modells.
  • Die Stärke von Fiskalmultiplikatoren, Angebotseffekten und Vertrauenskanälen ist in der Forschung umstritten; die Vorzeichen oben sind theoriegeleitet, nicht empirisch für diesen konkreten Fall belegt.
  • Keine der obigen Aussagen sollte als Prognose, Bewertung oder Wahlempfehlung gelesen werden.

Hinweis zur Selbstkontrolle gem. Vorgabe: Sollte an irgendeiner Stelle eine als Tatsache formulierte, nicht belegte Behauptung stehen, gilt: Korrektur – das wäre falsch und hätte gekennzeichnet werden müssen. Nach eigener Prüfung sind alle Indikatoraussagen als [Schlussfolgerung]/[Spekulation] markiert; nur die Programmpositionen in Abschnitt 2 und der historische Hinweis in Abschnitt 0 sind [Verifiziert].

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Interaktive Simulationen und Vergleiche zu Parteien, Wirtschaftstendenzen und Koalitionsbildung — auf Grundlage der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2025. Es vergleicht die Herangehensweisen unterschiedlicher LLMs

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