Repository navigation
Description
Beobachtung (v0.5.0, Abgleich Station DE-NW-GE-HaldeScholven, Messfahrten 05.11.)
Screenshot vom Abgleich: 25 Messungen, Empfängerhöhen 1,0 / 1,5 / 35 m, 17 davon am oberen SNR-Ende.
1. Modell im bebauten Gebiet ~20–40 dB zu pessimistisch
- Alle 8 auswertbaren Werte haben Δ SNR +7 bis +39,5 dB (gemessen +4 … +10 dB, Modell −9 … −32 dB).
- Auf der Karte liegen grüne Messpunkte (guter Empfang) mitten in roter Fläche (Modell: kein Empfang), v. a. Richtung Buer/Zweckel.
- Überschlag für die oberste Zeile (3,1 km, gemessen +7,8 dB, Modell −31,7 dB), Annahmen: 22 dBm, 5 dBi, 1 dBi am T1000-E, Rauschboden ≈ −120 dBm (62,5 kHz, NF 6 dB):
- Messung ≈ −112 dBm → ca. 140 dB Streckendämpfung
- Modell ≈ 180 dB (Freiraum allein ≈ 102 dB → knapp 80 dB Zusatzdämpfung auf 3 km)
- Okumura-Hata städtisch (hb ≈ 80 m eff., hm 1,5 m) ≈ 136 dB – die Messung liegt nah an Hata
- Vermutete Ursache (nicht belegt): Deygout-Beugung über die Dachkanten des DOM + P.833-Dämpfung durch Gebäude (Gebäudemodus
vegetation, bis 25 dB) + P.2108-Clutter am Empfänger (18–22 dB) werden addiert und zählen sich teilweise doppelt. Dazu die Raffinerie Scholven (Tanks/Anlagen im DOM) auf der Strecke. - Prüfen:
- Linkbudget der Zeile +39,5 im Profil ansehen (welcher Term dominiert?)
- OSM-Gebäude laden, Gebäudemodus
diffraction, Abgleich wiederholen - zusätzlich Clutter am Empfänger
offtesten - SF und Sendeleistung des Repeaters Halde Scholven gegenprüfen
- Datenlage: Nur 8 auswertbare Werte, alle 2,3–3,5 km. RSSI fehlt fast überall (TX/RX-Echos haben keins). Es braucht Fahrten an der Reichweitengrenze, möglichst mit DISC-Pings.
2. Modellvorschlag kann „Modell zu pessimistisch“ nicht abbilden
analysis/compare.suggest_settings schlägt nur zusätzliche Dämpfung vor und begrenzt auf ≥ 0 dB (max(0.0, current - median)). Bei positivem Median käme „0 dB statt 0 dB“ heraus.
Erwartet: In diesem Fall keinen Übernehmen-Knopf, sondern den Hinweis: „Modell zu pessimistisch – ein globaler Empfängerwert hilft nicht, Beugungs-, Hindernis- und Clutter-Einstellungen prüfen.“
3. Abgleich-Tabelle bricht falsch um
Zahlen („3,1 / 1“) und das Quellen-Kürzel („M / M“) brechen um, Reihennamen werden hart nach 18 Zeichen abgeschnitten („MeshMapper 05.11.2“). Ursache: overflow-wrap: anywhere für table.mini td in style.css.
Erwartet: Zahlenspalten und Kürzel ohne Umbruch; Namen gekürzt mit „…“, der volle Name als Tooltip.
4. (klein) Karte beim Abgleich unruhig
Die rund 300 eingeblendeten Nachbar-Linien überdecken die Messpunkte. Beim Abgleich die Linien ausblenden oder abschwächen.
Generated by Claude Code
Activity
RideMyByte commentedon Nov 6, 2026
Nachtrag: Linkbudget nach den Änderungen (3,11 km, Empfänger 1,5 m, 0 dBi)
Getestet wurde Folgendes:
diffraction: nur 1–2 dB besser. Auf dieser Strecke ist das Grüne im Profil überwiegend Bewuchs, keine Grundrisse.off: großer Effekt. Δ der obersten Zeile von +39,5 auf +17,9 dB.Meine Einschätzung (eigene Überlegung, nicht gegen P.833 nachgeschlagen):
offentfällt auch die Schutzzone um den Empfänger (R 0 m). Das Hindernis 40 m vor dem Empfänger (3,07 km) geht dann in die Beugung ein und frisst einen Teil des Gewinns wieder auf.Unstimmigkeit Profil ↔ Abgleich: Das Profil ergibt −144,8 dBm. Die Abgleich-Tabelle zeigt für dieselbe Zeile ein Modell-SNR von −10,2 dB; bei einem Rauschboden um −120 dBm wären eher ca. −25 dB zu erwarten. Auch die angezeigte Empfindlichkeit von −137 dBm passt nicht zu SF8 bei 62,5 kHz. Das muss geklärt sein, bevor anhand von Messungen kalibriert wird.
Nächster Schritt (Mario): gezielte Messkampagne mit DISC-Pings (für RSSI), 3–10 km bis an die Reichweitengrenze, getrennt nach freier Sicht, Bewuchs und Bebauung, mit festem Trageort pro Messreihe. Danach die Modellvarianten im Abgleich gegeneinander testen.
Generated by Claude Code
RideMyByte commentedon Nov 6, 2026
Korrektur zu meinem Nachtrag:
offsetzt der Code auch die Schutzzone auf 0 (propagation.clutter_params). Das Hindernis direkt vor dem Empfänger geht dann in die Beugung ein.compare_measurements→raster.prx). Das Profil rechnet dagegen den exakten Strahl. In heterogenem Gelände können die beiden um 10–15 dB auseinanderliegen. Vorschlag für die Modellrunde: Messpunkte über den exakten Pfad rechnen, zumindest für die Tabelle.In 0.5.1 erledigt: Punkte 2–4 dieses Issues (Vorschlag, Tabelle, Linien). Punkt 1 (Modell) bleibt offen.
Generated by Claude Code
RideMyByte commentedon Nov 6, 2026
Stimmt, SF8 ist richtig. MeshCore default annehmen.
0.5.5: measurements per project, link history, selection, map stays p…
RideMyByte commentedon Nov 7, 2026
modell passt vorest
RideMyByte commentedon Nov 7, 2026
close